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Systemische Therapie

Zeitlicher Ablauf

Die systemische Therapie ist eine Kurzzeittherapie. In der Regel sind 5-10 Sitzungen ausreichend. Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten, Paar- und Familiensitzungen dauern 60, im Einzelfall auch 90 Minuten. Der Abstand zwischen den Sitzungen wird individuell vereinbart, in der Regel am Anfang engmaschiger (z.B. wöchentlich) als im Verlauf (z.B. 2-4wöchentlich).

Kosten

Trotz wissenschaftlicher Anerkennung der Wirksamkeit der systemischen Therapie, werden die Kosten der Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Bei den privaten Kassen kann dies anders sein. Wir beraten Sie bei der Klärung dieser Frage.
Für Selbstzahler kostet eine Einzelsitzung von 50 Minuten 95 Euro, eine Paar- oder Familiensitzung von 60 Minuten 120 Euro. Dies gilt auch für das Erstgespräch.

Was ist systemische Therapie

Die systemische Therapie ist eine in ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesene Methode der Therapie von Familien, Paaren und Einzelpersonen in Lebenskrisen mit einem lösungsorientierten Ansatz und einem besonderen Blick auf die zwischenmenschlichen Auswirkungen und die Kommunikation über die Krise mit den nächsten Angehörigen bzw. innerhalb des sozialen Gefüges.
Dabei geht man in der systemischen Therapie davon aus , dass jeder Hilfesuchende irgendwo auch Fähigkeiten und Ressourcen zur Bewältigung seiner Probleme besitzt, aber durch die aktuelle Krise so verstrickt in die Situation und/oder mit seinem Umfeld ist, dass er sich nicht mehr selbst befreien kann.
Aufgabe der Therapie ist es, die Ausgangssituation zu analysieren, behilflich zu sein konkrete Veränderungswünsche und Anliegen zu erarbeiten und Sie bei der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten und deren Umsetzung zu unterstützen. Hilfsmittel für diese Arbeit können Genogrammerstellung und Aufstellungen mit einem Familienbrett sein.

Geschichtlich gesehen ist die systemische Therapie ein noch vergleichsweise junges Verfahren, welches sich Anfang der 1980er Jahre aus der (psychodynamischen) Familientherapie entwickelte. Trotz inzwischen vieler wissenschaftlicher Studien und der nachgewiesenen Wirksamkeit dieser Therapieform, ist in Deutschland keine Änderung der gesetzlichen Richtlinien geplant, die nur die beiden Therapierichtungen Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie als Krankenkassenleistung anerkennen.